Das sind wir
Ich möchte euch als erstes meinen herzallerliebsten Avalon einmal vorstellen...
* Der Avalon und ich kennen uns seit dem 10. November 2012. Es war Liebe auf den ersten Blick. Der kleine Schatz schlich sich gut zwei Wochen vorher in mein Herz, als ich ihn bei den Kleinanzeigen sah. Und so zog er vom Norden Deutschlands, getarnt als Cocker Spaniel, im Alter von 10 Wochen bei uns ein. Eine ganze Weile später kristalisierte sich dann heraus, dass der kleine Herr auch einen Dackel in der näheren Verwandtschaft- väterlicherseits- hat. Aber das macht ihn nur umso liebenswerter.
* Ihr glaubt nicht wie weich sein Fellchen ist- wenn ihr es noch nicht selber streicheln konntet. Seidenfellchen! Immer leicht zerzuselt. Aber so sind wir zwei nun mal: wir können uns noch so viel Mühe geben und uns zurecht machen, wir sehen nie wie aus dem Ei gepellt aus, sondern immer leicht wustelig.
Also mein Seidenfellchen steht voll auf Bälle. Diese Tennisbälle. Die quieken. Wir haben sie diesen Sommer gegen gleich große Gummibälle, die auch quieken, ausgetauscht. Die Zähnchen sollen wohl von dem Filzüberzug sonst zu schnell abgewetzt werden. Aber er liebt diese nun nicht minder. Es ist das Geräusch, dass er liebt. Da er das runde Etwas aber direkt dermaßen bearbeitet, hält das Quieken meist nicht lange an. Das tut aber dem ganzen Spaß keinen Abbruch. Es gibt ja hier immer jemanden, den man zum Werfen des kleinen Runden überzeugen kann. Sehr gerne stuuuuuundenlang!
* Mindestens genauso fixiert wie auf seine Bälle, ist der Avalon auf seine Busenfreundin Yuma. Das liebe, absolut ausgeglichene, schwarze Labrador- Mädchen ist so alt wie er und zog nur 2 Tage vor ihm im weiteren Familienumkreis (bei meiner kleinen Schwester Jenny und ihrer Familie) ein. Ist die Yuma in der Nähe bin sogar ich weitestgehend abgeschrieben. Lustig anzuschauen die Beiden: Yuma ist so ein Familienhund wie Avalon ein „Einzel“kind ist. D.h. sie findet es zwar ganz nett, dass der Herr dabei ist, aber sie läßt sich nicht unbedingt von seiner Anwesenheit in ihrem Tun beeinflussen. Während Avalon für nichts und niemanden mehr ein Auge oder Ohr hat und total an ihr klebt- auf Schritt und Tritt. Und weeeeheeee Yuma möcht mal einfach nur chillig darnieder liegen. Oh oh- das kann einfach nicht ihr ernst sein! Sind wir drei gemeinsam unterwegs kommt unser männliches Mitglied ganz schön ins schwitzen. Das ist schon nicht so einfach dann seine Herde zusammen zu halten UND auch noch der Führer und Leiter des ganzen Trüppchens zu sein...
... es gibt aber noch eine ganze Anzahl an anderen sehr guten Kumpels, die ihn eine ganze Weile oder bis Heute begleitet haben: Stinker, Cloe, Mina und Puma sind nur eine engere Auswahl unserer Reise- und Alltagsbegleitungen.
* Avalon ist ein absoluter Winter- Hund. Das kommt uns beiden sehr zu gute. Es ist nie ein Kampf ob wir bei Regen, Wind, Kälte oder Schnee raus gehen. Jegliches Wetter ist willkommen...
... und da wir beide auch keinen Wert auf unser Aussehen legen- wie schon erwähnt- nehmen wir beide soviele Schlammpfützen, Matschwege, Modderpfade und Schneefelder mit wie es nur geht. Jaaaaa- auch ich liebe es durch sumpfiges Terrain zu stapfen und nicht an Schuhe, Hose oder sonst was denken zu müssen. Einfach nur Spaß haben! Waschen etc. kann man sich Daheim im Anschluß. Gummistiefel sind also sehr oft- auch im Sommer- unsere Begleiter
* Ende 2014 zog ein weiteres vierbeiniges Schnurrfellchen bei uns ein. Der kleine Camelot...
... bis dahin bestand unsere Familie aus fünf Personen, unserer 17 jährigen, sehr scheuen Emily- ein Glückskätzchen...
… und dem damals 2 jährigen Avalon. Nun kam also ein kleiner Kumpel für den Avalon dazu. Es hat von Anfag an prima geklappt. Die beiden haben eine Menge Spaß miteinander- sie brauchen sich nicht, aber wenn sie einander Aufmerksamkeit schenken, kommen beide bestens auf ihre Kosten! Es wir gerangelt und gejagt, versteckt und geknufft, zusammen vereist, gegessen und geschmust. Aber am allerliebsten kommen die zwei morgens zum kuscheln ins Bett.
Beide Schnurrnäschen sind leider im Winter 2021/ 2022 verstorben.
* Womit ich Avalon noch begeistern kann? Mit Radfahren!
Eine gute dreiviertel Stunde hält es der kleine Knopf durchgehend aus neben und vor meinem Rad her zu rennen. Dann muß aber doch mal ein Päuschen her- zumindest habe ich dann spätestens das Gefühl. Wir flitzen nicht wie der Blitz, aber trödeln auch nicht wie ein Ömachen durch die Gegend. Hier am Niederrhein ist es nicht allzu schwer den einen oder anderen schönen, passenden Pfad zu finden. Wir wohnen eh am Rande eines kleinen Städtchens und sind zu Fuß schon in vier Minuten auf den Feldern. Somit sind wir flux auf Wegen wo Schlumpi nach Herzenslust auch ohne Leine flitzen und somit sein eigenes Tempo bestimmen kann. Dann noch ein wenig darauf achten, dass wir nicht nur auf Asphalt laufen/ fahren, damit er sich die Pfötchen nicht aufschrabst, sondern auch mal durch den Wald oder über Feldwege. Natürlich packen wir uns dann mit Vorliebe oft ein kleines Picknick, eine Decke, oft auch ein Buch mit ein und lassen`s uns so richtig gut gehen! Tage, die der Seele gut tun! Nicht dass ihr meint ich könnt dort dann lange verweilen. Neeeeeiiiin. Nur nicht. Es gibt doch soooviel noch zu entdecken. Und rumliegen kann man schließlich auch Daheim. Und allein durch die Sträucher ströpen ist voll langweilig
* Der Cocker kommt beim Schlumpi schon arg durch- auch wenn er den Dackel in keinster Weise verstecken kann. Das bedeutet um den Hundefriseur- wir haben eine Friseurin, die nette Iris Geurtz- kommen wir nicht umhin. Das Fell verfilzt sonst so, und ich gebe widerwillig zu, dass er schon recht verwegen und zuselig ausschaut, wenn wir nicht regelmäßig zum schneiden gehen würden. Ich mag ihn ja auch sehr gern so „schlumpig“, aber sein Fell ist ansonsten durch unsere ohne- Rücksicht- auf- Verlust- Matsch- und- Wasserausflüge einfach nicht zu pflegen. Avalon ist absolut nicht begeistert von diesen Besuchen bei Iris. Anfangs waren wir beide fix und fertig danach. Die letzten Male versuchen wir recht stoisch diese eigentliche Wellness Zeit hinter uns zu bringen. Begeisterung ist etwas anderes, aber mit Hinblick auf die Belohnung danach schaffen wir es.
* Omi war bei dem Kleinen immer hoch im Ansehen. Ob es an den leckeren Käsescheiben dort lag?? Jedenfalls haben die zwei Süßen ihre eigene innige Bindung gehabt.
* Geht es um unsere Tagesausflüge ist uns jedes Terrain recht. Strände und Wälder sind der Hit! Für Beides können wir uns grenzenlos gleichermaßen begeistern! Durch den Sand zu flitzen scheint Schlumpi einfach nur sein Paradies zu sein. Gleich zu setzen mit durch den Schnee rennen. Da kann es ein kleiner Spielplatz sein oder der riesige Strand in England oder in Holland. Erstmal eine Runde abspacken! Herrlich!!! Und unendlich viel Platz für Ballspiele!
Der Wald hat dagegen unendlich viele Schnuppereindrücke zu bieten, und überall kann man drüber klettern, drunter kräuchen, rein wühlen oder schauen, riechen, hören... wir sind einfach nur glücklich im Wald! Dann noch ein Bächlein oder ein kleiner See mittendrinne- was will man mehr, um einfach nur die Seele baumeln zu lassen?!
* Erst letzte Woche wurde ich wieder panisch drauf angesprochen: „ Ist das ihr Hund, der dahinten ganz tief im Hasenloch steckt? Nicht dass er drin stecken bleibt.“ *schmunzel* was will man machen? Da kommt der Dackel durch. Schlumpi kann Hasenlöchern einfach nicht wiederstehen. Und so hängt er oft bis zum Popo drinne und schnaubt und zerrt kleine Ästchen aus dem Weg und buddelt wie verrückt und läuft von einem Bauende zum anderen. Nichts darf da entfleuchen. Sind Schnuppernasen nicht einach nur zum knutschen?!
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So viele Dinge, die ich an meiner Fellnase einfach nur liebe, und die ihn zu dem besten Gesellen macht den ich mir vorstellen kann!
Gut`s Nächtle, ihr Lieben!
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