* Devon 2 *
denkt bitte dran: wenn ihr die Bilder antippt, könnt ihr sie dadurch vergrößern... viel Spaß mit uns in den kommenden Tagen...
Samstag 30.09.:
Wechseltag. Wir ziehen in einen anderen Caravan (von E23 zu D80), weil weder dieser, noch der andere für ganze 2 Wochen frei waren. Ich hatte Gesternmorgen und -abend schon vieles gerichtet und brauche heute nur noch den Klamottenkoffer, samt Badsachen und den Küchen-/ Lebensmittelkoffer eben einpacken- liegt aber schon alles soweit bereit. Also wurde doch tatsächlich im Urlaub der Wecker gestellt. Sowas aber auch. Ich habe das Gefühl, es wird kein ganz so toller Tag. Mal sehen was draus wird. Nach einer kleinen Reinigung geben wir flux noch den einen Schlüssel ab. Mal schauen, ob wir vielleicht schon in den anderen Caravan können- aber ich geh mal davon aus, eher nicht. Und so ist es leider. Ich hätte mich nun doch gefreut, wenn ich einfach nur direkt hätt umziehen können. Mir geht`s heute nicht so gut.
Naja, dann machen wir einen kleinen Ausflug ins Dörfchen runter, schließlich waren wir noch nicht dort. Eigentlich besteht Beer aus der Hauptstrasse und einigen recht schmalen Nebensträßchen, die davon abgehen. Etwas am Rande- oben auf der einen Seite gibt es aber auch eine Schule, das Pecorama (https://www.pecorama.co.uk/ - ich glaube, ich werde dort einmal nächste Woche hin. Kennt ihr das: das was am nächsten liegt, besucht man nicht, sondern gurkt sonstwo in der Weltgeschichte umher. Diesmal ist also ein Besuch dort vorgemerkt), und die Quarry Caves (https://www.beerquarrycaves.co.uk/) sind dort- auch dort war ich bisher nicht, mal sehen was sich die kommenden Tage ergibt. Jedenfalls, sind wir die Hauptstrasse beidseitig entlang geschlendert, haben tatsächlich ein nettes Mitbringsel gefunden und eine Karte für Tante Christa- wenn ich Omi keine schicken kann, dann doch wenigstens ihrer Schwester.
Wir laufen über den Strand- ein Kiesstrad, wie so oft hier an der Küste. Hier gibt es kleine üttchen zu mieten, einige kleine Cafe-Ständchen und die Fischerboote, die regelmäßig tatsächlich zum Fischen herausfahren, liegen nebeneinander oben auf dem Kies. Schlümpchen und ich haben uns mittig, aber nah am Wasser ein Plätzchen zum verweilen ausgesucht. Er würde wohl eher über eine Wiese grad jagen und schnüffeln wollen, aber heute sind keine großen Abenteuer für mich drin. Ich lese ein wenig. Aber automatisch schaut man ja immer aufs Meer vor einem. Und es kommen in der Zeit auch zwei der Fischerboote rein. Ein ausgeklügeltes Manöver. Sie kommen rechtwinkelig mit guter Geschwindigkeit auf die Küste zugefahren- so lange bis der Kies sie nicht weiter raufrutschen läßt. Vom oberen Strand ziehen sie dann 3 Stahlseile runter und haken das Boot ein, das dann in Zeitlupe an seinen Platz oben gezogen wird. Jeder Handgriff sitzt. Und die beiden Boote scheinen sich zeitlich so abgestimmt zu haben, dass das 2. Boot grade auf Kies fährt, als das 1. oben ausgehakt wird.
Leider habe ich den Anfängerfehler begangen- nach 4,5 Jahren Abstinenz kein Wunder- dass ich mich nach Äußerlichkeiten der Bewohner hab leiten lassen. Ich vergaß, dass das englische Völkchen wohl mit einer Walhaut ausgestattet ist, die jeglicher Kälte trotzt. Jeder, der schon einmal an einem Ort der britischen Inseln war, weiß, dass die Einwohner sogar im Winter mit Top und Miniröckchen oder kurzer Hose und T-Shirt hier herumlaufen, während wir Deutschen unsere Wellensteynjacke bis oben zugeknöpft haben :-D … ich habe also dummerweise etwas zu frisches an. Und am Strand, direkt am Wasser, mit all dem Wind und dem bewölkten Himmel, kommt ich leicht ins frieren nach und nach. Meine Hände finden die Situation auch nicht so prickelnd und meinen sich unangenehm bemerkbar machen zu müssen. Außerdem ist ja auch bald der Parkschein abgelaufen. Also schauen wir einmal, ob das fleißige Bienchen unseren Caravan schon freigegeben hat.
Juhuuu- so ist`s. Wir können also einziehen. Und das irgewdwie grad zur rechten Zeit. Heute ist mir wirklich nicht gut, und ich komme beim ausladen (obwohl nur ein großer und ein kleiner Koffer, nebst Bettzeug und Hundekörbchen) ganz schön an meine Grenzen. Zum Verräumen muss ich mich regelrecht zwingen. Und dann, nach mir die Sintflut.
Das Bett ist jetzt der einzig wahre Ort. Nach einem kleinen Snack und 3 Stunden Tiefschlaf später, überwinde ich mich dann doch aufzustehen. Der kleine Herr möchte schließlich auch etwas Frischluft und sich bewegen. Ein Glück ist er mit der unmittelbaren Umgebung zufrieden, und ich muss nicht los mit ihm.
Wir sind übrigens von ganz oben auf dem Berg vom Caravan Park nach ganz unten gezogen. Ein kleiner Rückschritt: oben war die Aussicht grandios- hier unten seh ich nicht sooo viel- und die Unterkunft oben war etwas ansprechender als diese hier. Dafür nehme ich die Erreichbarkeit des Bistros als Pluspunkt. Nun denn, es ist, wie es ist. Mit lesen werde ich mir ein wenig die Zeit versüßen. Und in der Hoffnung, dass ich trotz des langen Mittagschlafes, heute irgendwann zu angemessener Zeit in den Nachtschlaf finde, mache ich es mir erst einmal auf dem Sofa gemütlich. Ach und noch ein Vorteil: der Internetempfang scheint hier etwas besser zu sein- was auch immer das heißen mag :-)
Ich hoffe ihr habt allen ein schönes Wochenende weiterhin.
Bis morgen.
Ach ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass es da tatsächlich Leute- und zwar einige- gab, die im Meer schwimmen waren. Ich sag ja: Walhaut.
Und was mir im Nachhinein auch aufgefallen ist: ich habe viel zu wenig Bilder in Beer gemacht und von den Booten auch nicht. Wird nachgeholt die Tage.
Sonntag, 01.10.:
Oktober. Kaum zu glauben. Der Herbst steht vor der Tür. Ihr mögt es grad Daheim kaum glauben- bei dem schönen Wetter- aber hier sieht es heutmorgen ganz besonders nach Herbst aus. Alles ist feucht vom leichten Nachtregen, der sich in einen Hauch von Sprühregen verwandelt hat, und es hängt ein tiefer Nebel über allem. Das erschwert unsere Tagesplanungen. Eigentlich wollte ich aufgrund der angekündigten , sommerlichen Temperaturen von 21 Grad gerne nach Exeter an den Strand. Das wäre ein famoser Tobe- und Ballspieltag für meinen kleinen Gesellen. Aber selbst wenn sich der Dunst verzieht, ist dann der Boden nicht noch ziemlich feucht? Ich habe leider immer noch keine Picknickdecke bisher gefunden. Hmmmm... wir haben es ja nun noch nicht so eilig. Nach dem Tag gestern, fühl ich mich nach wie vor nicht so in der Lage großartige Sprünge zu machen. Und das muss ja auch nicht. Schauen wir einfach, was die kommenden 2-3 Stündchen bringen.
Schlumpi schnuppelt jedenfalls erstmal ein Ründchen draußen rum und ich richte uns mal Frühstück.
Was nur hat es mit dem Wetter aufsich? Es ist total kontraproduktiv für meine Knochen und somit meinem Bewegungsdrang. Auch um 13 Uhr hat sich hier nichts aufgezogen. Der Nebel hängt sich rundum an die Hügel. Und geregnet hat es auch zwischendrinne. Ganz famos. Das wirft jedenfalls meine Strandpläne um. Was nun?
Ich hätt bißle Lust mit der Tram zu fahren (https://www.tram.co.uk/). Sie fährt von Seaton (unserem Nachbarstädtchen) nach Colyford und weiter nach Colyton- zwei Örtchen weiter also. Eigentlich könnte ich in Colyton in dem netten Tea Room ein Teechen trinken, dann nach Colyford laufen und den Rest wieder mit der Elektro-Tram zurück nach Seaton. Gute Idee! Eh wir aber dann in Seaton an dem Bahnhof ankommen, ist es schon 14 Uhr, und der Herr am Schalter klärt mich auf, dass heute schon um 16 Uhr die letzte Bahn zurückfährt. Ui, da bleibt uns ja garnicht viel Zeit. Schaaaadeee. Aber unverrichteter Dinge wieder Heim fahren, oder uns etwas anderes überlegen, stimmt uns nicht fröhlicher. Wir bleiben beim Plan, bis zur Endstation zu fahren. Und dann mal schauen.
Diese gemächliche Fahrt liebe ich total- sie führt an einem moorartigen Naturschutzgebiet für Vögel und andere feuchtigkeitsliebende Tiere entlang. Wir haben sie schon ein paar Mal gemacht. Und anschließend haben wir meine Lieblingswanderung von Colyton nach Hause zum Caravan Park gemacht. Ein wunderschöner, abwechslungsreicher Wanderweg. Aber ich weiß, dass ich den auf keinen Fall schaffe. Schon garnicht heute. Und außerdem steht mein Auto in Seaton. Sonst sind wir dann tatsächlich auch immer von Beer nach Seaton zum Bahnhof gelaufen. Allerdings ist auch dieser Weg allein schon momentan grenzwertig für mich. Und so ist`s ja auch überhaupt nicht für heute geplant.
Wir kommen also frohgemut erst einmal in Colyton (Endstation) an. Hier muss ich schnell überdenken, was mir wichtig ist. Avalon ist mir wichtig. Also verwerfe ich den Gedanken, der kurz aufkam: einfach am Bahnhof zu bleiben, Teechen zu trinken und in Ruhe durch den Souvenirladen zu schlendern und dann wieder zurück fahren. Nein, das können wir mal in Kombination mit was anderem machen.
Schlumpi soll auch etwas von dem Ausflug haben und sich mal austoben, aber die Zeit drängt halt ein bißle, denn ich muss spätestens die letzte Tram bekommen. Wie sollte ich sonst zurück nach Seaton kommen? Unser Tramführer war aber recht gemächlich und wir haben nur 1 ¼ Stündchen Zeit. Laut Google Maps braucht man eine halbe Stunde bis Colyford (der Zwischenstop) zu Fuß zurück. Ich kann das grad schlecht einschätzen, denn sonst hatte ich alle Zeit der Welt, bleibe bei jedem 2. Blümchen stehen, mache Bilder und suche mir mindestens ein nettes Plätzchen für ein Päuschen auf dem Weg. Ich kenn mich, ich bin nicht gut zu Fuß momentan, also werde ich schon ein Stündchen für den Weg brauchen. Gut eingeschätzt! Schmidtchen Schleicher ist also mit happy Dog on Tour. Ich bin so froh, mich für diese Variante entschieden zu haben, denn es macht mich richtig glücklich meinen kleinen Gesellen soooo glücklich und ausgelassen herumstreunern zu sehen. Und obwohl ich mich ins Zeug legen muss, immer im Sinn die Zeit einzuhalten, kann ich alles um mich herum auch genießen. Nicht ausgiebig, aber dennoch hebt es meine Stimmung. Und wißt ihr was? Genau in dieser einen Wanderstunde reißt der Himmel etwas auf und wir haben Sonnenschein. Die einzige kurze Phase dieses Tages. Welch eine Freude.
Der Boden ist ziemlich aufgeweicht aufgrund der feuchten Wetterlage, in den letzten Tagen. Und die Vieherden tun ihren Teil dazu, dass wir des öfteren mal rutschend durch Schlamm laufen müssen. Dafür dürfen wir ihnen auch mal ganz nah kommen. Ganz zu Schlumpis Leidwesen, der höllischen Respekt vor Kühen und Pferden hat. Ich find es eher spannend und bin dankbar so naturnahe Erfahrungen machen zu können. Schade, dass wir nicht etwas verweilen können- wenigstens einmal. Aber das müssen wir uns für ein andermal aufheben.
Pünktlich kommen wir in Colyford an. Noch 5 Mintchen warten und schon können wir in unsere Tram Richtung Heimatbahnhof steigen. Zwei süße ältere Damen sitzen hinter uns, und Avalon ist wieder direkt ein Anfang für ein nettes Gespräch mit ihnen. So putzig, wie vernarrt sie in ihn sind. Da wird gestreichelt und jedes Detail von ihm erfragt. Also eine recht kurzweilige Fahrt.
Beim Aussteigen merke ich jeden Knochen und nehme mir vor, heute einmal nicht zu kochen,, sondern Essen zu gehen. Leider kein Parkplatz für unser Schiff in der nähe des gewünschten Pubs. Tja dann, dann wird es eben das Bistro im Caravan Park. Dort ist es übrigens super lecker! Vom ausgiebigen Frühstück, über Kuchen, bis zum herzhaften Essen, ist alles größtenteils frisch mit lokalen Produkten gebacken/ gekocht. Echt fein. Mir ist aber mittlerweile nicht mehr nach draußen sitzen und drinne hab ich plötzlich auch keine Lust alleine. Lieber gemütlich im Schlafanzug Daheim. Gedacht, gemacht: ich hole mir halt etwas dort. Erst hatte ich an Pizza gedacht, dann wurde aber das Sunday Roast angepriesen, so dass ich mich dafür entschieden habe. Kartoffeln, kleiner Pie, Roastbeef, Erbsen und Möhrchen.
Jetzt noch schnell den Hund versorgen, in den Pyjama geschlupft, Kamin an, Trinken bereitstellen und ….*yummie*....
Und auch wenn es noch hell draußen ist und noch keine Schlafenszeit, verabschiede ich mich schon von euch.
Habt einen schönen Abend- wie wir es wohl haben werden- und lasst es euch gut gehen.
Bis morgen dann also.
Ich habe übrigens unterwegs einfach mal ein paar Fotos gemacht- weil einige sich für die Häuschen hier interessiert haben. sind halt nur im Vorbeifahren gemacht und auch nur im Städtchen und hier in Beer- nichts ländliches ;-) trotzdem nett anzuschauen
Montag, 02.10..:
Ach es war klar: das Wetter mag dieses Jahr hier nicht so wie ich mag. Man könnt doch glatt in Versuchung kommen, zu sagen: typisches englisches Wetter. Nebel, Fieselregen. Man kann weder das Meer, noch die oberen Häuser vom Caravan Park sehen. Prima- hebt meine Stimmung ungemein.
Aber was soll`s. Wollen mal schauen, was wir draus machen. Jedenfalls bin ich seltsamerweise recht fit- im Sinne von wach. Und mein kleiner Reisebegleiter möcht auch schon raus. Also in den Jogginganzug geschlupft und ein Ründchen zum Kiosk laufen. Ich brauche dringend Brot und Milch. Bei der Gelegenheit lass ich mich vom Anblick der Eier und dem Gedanken an Rührei noch dazu überzeugen, auch diese mitzunehmen. Respektables Frühstück also. Avalon bekommt auch Rührei und scheint den Tagesbeginn sehr zu mögen.
Ich glaube, heute würde mir ein Stückchen weiter fahren als sonst, nichts ausmachen. Und bei dem undurchsichtigen Wetter, den Tag in der Landschaft zu verbringen, lockt nicht so arg. Also entscheiden wir uns, dass wir nach Babbacombe fahren. Eine gute Stunde sind wir unterwegs.
Dort gibt es das „Model Village“ (https://www.model-village.co.uk/). Wir waren vor gut 5 Jahren mal dort. War damals ganz nett, aber bißle „verlebt“ alles und verwittert, denn es ist größtenteils draußen. Nur wenige Extraausstellungen sind in einzelne Räume untergebracht.
Angekommen begrüßt uns ein offensichtlich dauerhafter Sprühregen, so dass ich tatsächlich eine Regenjacke anziehen muss. Aber um das positive hervorzuheben: die Temperaturen sind nach wie vor recht angenehm. Der Eintrittspreis, wie bei allen Sehenswürdigkeiten bisher, nicht familienfreundlich. Aber da kann man wohl nichts dran ändern. Dafür werde ich freudig überrascht, dass hier wohl von grundauf renoviert wurde. Das Miniaturstädtchen ist an einem Hang angelegt und hat den perfekten Rundweg, damit man alles von der richtigen Perspektive bewundern kann. Das ist jedenfalls geblieben. Aber alle Ausstellungsstücke- verschiedene Szenen und Situationen, bekannte Ortschaften und Persönlichkeiten- sind liebevoll auf Vordermann gebracht worden oder sogar zum größten Teil durch neue, sehr ansprechende Häuser, Menschen, Gegenstände usw. ersetzt worden. Es macht soviel Spaß hier durch zu schlendern und diese kleinen großen Darstellungen und diese lustigen kleinen Details anzuschauen. Wir lassen uns viel Zeit. Und es kommt eine Unmenge an Bildern letztendlich dabei raus. Wirklich lohnenswert. Der Tag ist doch noch gerettet.
Und an dieser Stelle möchte ich einmal hervorheben, wie lieb mein kleiner Geselle ist. Überhaupt ja generell immer, aber insbesondere in diesen Tagen. Auch heute kann ich ihn unangebunden draußen vor den Räumen- oder dem Cafe- sitzen lassen, ohne dass er ungeduldig wird, aufsteht und rumläuft oder sich nach anderen Hunden orientiert. Soooo lieb. Er bekommt oft Lob dafür von Außenstehenden, die das manchmal garnicht glauben wollen, dass ich einfach für 3-4 Minütchen mal wo herein verschwinde, wo er nicht mit darf. Wirklich eine ganz, ganz liebe und loyale und treue Seele mein kleiner Avalon. Und keine Bange, er kommt wirklich jeden Tag auf seine Kosten. Auch wenn er heute 2 Mal warten mußte, hat es ihm nämlich doch auch Freude gemacht dort. Es gab eine Menge zu schnüffeln und genug Artgenossen waren auch vor Ort.
Wir haben echt viel gesehen dort: Stonehenge und die Freiheitsstatue, Gulliver, alte und neue Wohnsiedlungen, Burgen und Schlösser. Sogar Klimakleber, Drachen, Tiere im Zoo und eine Promivilla. Dörfer, Städte und verschiedene Berufsgruppen in ihrer heimischen Umgebung. Und Vieles mehr.
Das hat mir den richtigen Kick gegeben, danach nicht Heim zu fahren, sondern direkt mal in das halbstündig entfernte Bovey Tracey zu fahren. Dort gibt es das „House of Marbles“ (https://www.houseofmarbles.com/). Ursprünglich eine Porzellanmanufaktur und seit längerem eine Glasmanufaktur, spezialisiert auf Murmeln jeglicher Größe und Aussehens. Aber erst einmal ein Teechen bitte. Und ja: Avalon darf überall mit hin- obwohl das meiste drinnen ist. Das ist toll! Hübsch sind schon die Räumlichkeiten. Und man kann eine Menge dort besichtigen. Leider schaffen wir nicht alles, weil die Schließungszeit näher rückt.
Wir können dennoch viele tolle Sachen sehen (leider darf man die ausgestellten Kunstwerke nicht fotografieren, ich konnte nur bei einer Toilettenschüssel nicht widerstehen, weil man so hübsche, außergewöhnliche Dinge heutzutage nicht mehr bekommt). Die Parzellanarbeiten- Geschirr, Deko, Figuren etc- sind so vielfältig. Und es macht Spaß sich alles genau anzusehen. Es gibt einige Murmelbahnen- so wie man von Kindern die Kugelbahnen kennt, nur viiiiiel ausgeklügelter- die man ins Rollen bringen darf. Eine davon ist riesig und befindet sich an einer der Rückwände des Ausstellungsraumes, über die ganze Höhe- 2 Etagen- und Breite des Raumes. Und immer wieder wird noch eine zusätzliche Murmel dazu, von einer, die schon kugelt, in Gang gebracht. Ich hätt dort eine Stunde sitzen können. Aber ich lass mich auch von den kleineren (ca 1 x 2 Meter großen) Murmelbahnen in den Bann ziehen. Außerdem kann man tatsächlich den Handwerkern über die Schulter schauen. Ich war da, als eine Mitarbeiterin grad ein Glas-Deko-Rötkelchen geblasen und geformt hat. Wunderschön diese Arbeit. Und soviel Geschick. Diese Glasarbeiten sind zu dem Porzellan mit ausgestellt und zum Teil auch käuflich zu erwerben. Zauberhafte, spektakuläre, feine, kleine und große Stücke kann man bestaunen. Ich bin froh, dass wir es uns nicht haben entgehen lassen. Selbst das kleine Bistro sieht nett aus. Und im Hof kann man die ursprünglichen riesigen Öfen begutachten.
Alles in allem, bin ich fröhlich später wieder ins Auto gestiegen. Natürlich nicht ohne ein paar Murmeln, in dem vielseitig bestückten Souvenirladen, gekauft zu haben.
Die Heimfahrt unterscheidet sich nicht von der Hinfahrt: gleiche Länge ungefähr, Nebel, Regen, kein ordentlicher Radioempfang. Dafür sieht man dem kleinen Fellknäul an, dass auch er heute einiges erlebt hat und zufrieden ist.
In Beer machen wir noch einen kurzen Halt. Eine kleine Runde durchs Örtchen, damit der eben erwähnte Hund mal frei, ohne Leine laufen kann. Und zum Schluß hole ich mir bei „Gina`s“ (https://www.beer-devon.co.uk/village-amenities/ginas-italian-restaurant/) etwas Thailändisches zu Essen.
Nun dann aber mal ab, heimwärts. Dafür dass der Tag mit mieser, diesiger Stimmung begonnen hat, war er dann doch sehr schön.
Und auch wenn ich recht früh wach war, bin ich lange nicht müde und geb mich meiner Serienabhängigkeit ausgiebig hin. Dennoch muss irgendwann ja auch mal Schluß sein. Mein treuer Begleiter schnorchelt schon lange in seinem Körbchen und in keinem Fenster hier ist noch Licht zu sehen. Also ab Marsch, Äuglein zu.
Bis morgen.
Dienstag, 03.10.:
Ja was schaut denn da durch die Gardinen? Es wird doch wohl nicht die Si-Sa-Sonne sein?
Sie ist`s. Und läßt uns gleichzeitig große Stücke blauen Himmels sehen. Fein. Da sind wir doch direkt mal seeeehr happy drüber.
Und wißt ihr, was das heißt? Eeeeeendlich ist Strandtag!
Schlumpi und ich lieben diese Tage in Exmouth am Strand. Es ist so: auch wenn wir an der Küste sind, sind die erreichbaren Strände nicht, wie in Holland zum Beispiel, wie Perlen auf einer Kette, aneinander gereiht und miteinander verbunden und erreichbar. Hier an der Jurassic-küste sind Strände eigentlich fast nur bei und über die Ortschaften erreichbar. Es können kleine Städtchen sein oder so wie unser kleines Fischerdörfchen Beer. Ansonsten sind die Klippen meist so steil und hoch, dass man nur selten herunter kommt ans Wasser. Und es sind meist Kiesstrände, keine Sandstrände. Und nicht überall dürfe Hunde mit drauf. Und wenn doch, dann auch dort meist nicht überall ohne angeleint zu sein.
Und deswegen lieben wir den Sandstrand in Exmouth- eine gute ¾ Stunde von uns entfernt. Hier gibt es ein sehr großes Areal des Strandes, wo die Hunde das ganze Jahr über frei herumtollen dürfen. Und das Gute ist auch, dass hier nicht so viel los ist, wie direkt bei Citynähe. Und man kann sein Lager prima an der Kaimauer aufbauen- gut für den Rücken und zeitgleich ein famoser Windschutz.
Und nun können wir also für einen spaßigen Nachmittag endlich hinfahren. Juhuuuu!
Vorher besorge ich mir etwas weiter vorne am Ufer noch eine, wie sich später herrausstellt, sehr leckere, Pasty. Das sind meist diese handflächengroßen Teigtaschen- gefüllt mit verschiedenen Leckereien, die ein wenig wie „dicke“ Eintöpfe sind. Oder manchmal einfach mit Gemüse. Und man bekommt sie auch meist schön warm. Also ebendieses hole ich mir zum Mittagessen.
Und schon suchen wir uns einen Parkplatz, direkt am Strandweg und und haben auf ganzer Länge die Kaimauer für uns. Na da findet sich flott der perfekte Platz. Avalon ist aus dem Häuschen, als er sieht, wo wir sind. Und dann bekommt er mit, dass ich den Wurfarm und den Ball mitnehme- der perfekte Tag für meinen kleinen Gesellen kann beginnen.
Gefühlte 200 Mal werfe ich den Ball in den 3 Stündchen Aufenthalt. Und 6-7 Löcher werden vor Freude von ihm gebuddelt. Am Ende des Tages steigt ein überglückliches, ausgepowertes kleines Nellnäschen zu mir ins Auto. Es wurden neue Hundebekanntschaften gemacht, das Pasty verdrückt- und noch ein Brownie. Die Sonne habe ich mir ins Gesicht scheinen lassen (abgewand von der doch recht steifen, frischen Brise), Leute beobachtet, gelesen, meinen Begleiter beschäftigt, der Rettungswacht bei Übungen an den Klippen zugeschaut, einfach das Ambiente, Wetter, die frische Luft, das Nichtstun genossen.
Es war so, wie wir erhofft haben.
Daheim mache ich uns Abendessen und wir kuscheln uns genüßlich aneinander gelehnt aufs Sofa und lassen friedlich den Tag ausklingen
Verzeiht, aber die Technik will grad nicht so, wie ich möcht. Ich bekomme die Bilder von Heute (Mittwoch) nicht hochgeladen. Keine Ahnung woran es grad liegt. Ich versuch es morgen in Ruhe nochmal.
Aber dann wenigstens viel Freude beim Lesen.
Mittwoch, 04.10.:
Guten Morgen. Schlümpchen ist wach und möcht mal raus pieseln. Also schnell Hoodie übergezogen und in die Schuhe geschlupft. Und dann die 50 Meter zur Weide gelaufen. Danach gibt`s Frühstück für uns zwei- diesmal noch einmal mit Rührei, was bei dem kleinen Frühaufsteher suppi ankommt.
Wetterprognose: nachmittags 2-3 Stündchen uneingeschränkter Sonnenschein, aber, oh Wunder, das Wetter lockt jetzt jedenfalls noch so garnicht raus, also machen wir es uns noch einmal wunderbar gemütlich im Bett mit Buch.
Wie meist diesen Urlaub, mach ich mich dann endlich gegen Mittag fertig. Die Wettervorhersage hat sich währenddessen natürlich geändert: die Wolkendecke soll so undurchsichtig bleiben und die Temperaturen geben auch nicht ihr Bestes.
Wir fahren dennoch los Richtung Strand. Es hat uns so glücklich gestern gemacht. Aber nach 10 Minuten Fahrt seh ich ein, dass das keine gute Idee ist. So friesig am Strand zu sitzen ist ja nun auch nicht der Hit. Also dreh ich doch wieder um. Dann machen wir uns halt eine schöne Zeit bei uns im Dörfchen. Wir fahren zu „Pecorama“ (https://www.pecorama.co.uk/) oben auf dem Beer Hill. Und es ist wirklich nett dort. Der Preis ist endlich einmal in Ordnung. Und man bekommt tatsächlich noch einen Gutschein für ein Heißgetränk und darf einmal umsonst mit der Bahn mitfahren.
Aber von Anfang an: nach dem Eintrittzahlen werde ich direkt von dem Putzigen älteren Mann zur Bahn hinter dem Kassenhäuschen geführt. Sie fahre in 3-4 Minuten ab. Na denn, dann fahren wir mal mit. So witzig. Eine Minibahn. Mit ca 10 Wagons, Und die Sitzgröße ist ein Mittelmaß von normalem und Kindergartenstuhl. Und in jedem Wagon können sich 2 Personen gegenüber sitzen. „Bitte nichts raushalten- Taschen, Arme oder Beine“, werden wir gebeten, und schon geht sie ab, die Post :-D …
Aber ich muss sagen, es ist echt spaßig. Eine Runde dauert ca 20 Minuten. Schlumpi ist, wie bei jeglichem Gefährt, gestresst, also nehm ich ihn auf den Schoß- schon allein damit er besser sehen kann. Jung und Alt scheinen Freude zu haben.
Dann dürfen wir den Park jeder auf eigene Faust unsicher machen. Für Kinder ist es besonders toll. Soviele Spielplatzgeräte und knuffige, versteckte Figürchen an den Wegen entlang. Aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Die Parkanlage ist nicht riesig, aber wenn man gerne Schönes auf sich wirken lässt, kann man sich hier gut aufhalten. Es sind viele verschlungene Wege, die erwähnten Spielanlagen, eine Picknickwiese, eine, zum Teil, kniffelige Minigolfanlage- die man auch umsonst mitnutzen darf- und kleinere, in sich abgetrennte Gärtchen mit verschiedenen Themen. Es gibt einen Moon Garden- mit tollen blauen Mosaikarbeiten (ja Doerte, ich habe endlich das Wort gefunden *hahaha*) und vorwiegend blauen Blumen. Dann gibt es noch den Sun Garden- in der Mitte eine große goldgelbe, metallene Kugel, an der Wasser herunterläuft und die wunderschön glänzen muss bei Sonnenschein, und schönen gelben Blumen. Der Secret Garden ist wie ein typischer englischer Garten in Miniatur- mit dem ersten Blick durch einen Heckenbogen nach hinten auf eine Bank und rechts und links die vollen Staudenbeete. Über dem Cafe gibt es den Roof Garden- mit großen Fliesen gepflastert und hübsch arrangierten bepflanzten Blumenkübeln und Blick aus Meer und die Hügelweiden davor. Der Rainbow Garden ist halbmondförmig mit Blumen angelegt- die einzelnen Beetstreifen in anderen Farben, so dass sich ein Regenbogen ergibt.
Zwischendurch gönn ich mir den Gratis-Tee (und eine Pasty für Abends nehm ich auch noch mit). Das tut gut, denn es ist doch frisch heute.
Nachdem wir alles erkundet haben, gehen wir noch in die Ausstellungsräume, in einem separaten Gebäude. Dort sind verschiedene Szenen auf typische Hobby-Bahn-Modelle-Art ausgestellt. Z.B. wie die Bahn beim Steinabbau aussehen könnte, bei der Postzentrale, im Urlaub durch die Berge oder durch den Wald, in der Stadt, usw. Ganz nett anzusehen. Im Shop dachte ich, ich könnt vielleicht etwas für Inchen holen, aber hier kann man nur das Herz eines Modell-Gestalter beglücken: unzählige Züge, Wagons, Dekoksachen, wie Wiesen, Bäume, Häuser, Figuren und vieles mehr- alles sehr professionell.
Als wir aus dem Gebäude treten schauen wir auf einen nachgebauten älteren Bahnhof. Sehr hübsch mit den ausladenden Blumenarrangements. Und daneben ein alter, langer Waggon. Das müssen wir uns natürlich näher anschauen und gehen einmal rein. Toll! So schön. Nachgebaut, wie die Waggons halt Anfang 1900 waren, ein 1. Klasse Abteil mit Tischen und gepolsterten Bänken, eingedeckt, wunderschöne Lampen, Und alles hübsch verziert. Weiter durch ist noch einmal ein besonderes Abteil für die ganz gehobene Klasse eingerichtet. Hat sich also gelohnt einmal hereinzuschauen.
Beim Parkplatz seh ich noch den Eingang für einen „Wild Walk“, den wir auch mit der Bahn entlanggefahren sind. Da wir ja nicht so lange bisher draußen waren, gönn ich Avalon eine Runde Freilauf und Schnüffelspaß. Es ist eigentlich wie ein kurzer Waldspaziergang, an einem kleinen Tümpel entlang, vorbei an einem riesigen Bienenhotel, über eine Spiel- und Picknickwiese und wieder durch den Wald zurück.
Nun geht es heimwärts. Schön war der Ausflug. Und ich bin froh, dass ich nicht die eine Stunde hin (und dann ja auch später wieder zurück) zum Strand gefahren bin, denn es ist echt kühl heute- hätt Handschuhe und Wollsocken gebraucht- alles unter 18 Grad gefällt meinen Händen und Füßen nicht (glückauf, dass jetzt der Herbst und Winter vor der Tür stehen).
Den Tag lassen wir genauso entspannt ausklingen, wie er begonnen hat.
Mal sehen, was uns der Donnerstag bringt.
Donnerstag, 04.10.:
Huhuuuu... der Countdown läuft. Bald geht es Heim.
Aber noch können wir es uns hier schön machen. Die Nacht war nicht so ganz prickelnd und ich bin tatsächlich noch einmal tief und fest bis halb 11 eingeschlafen. Dennoch lassen wir uns viel Zeit mit der ersten Spazierrunde, dem Frühstück, aufräumen, spülen und lesen.
Und erst gegen Nachmittag sind wir dann doch endlich bereit etwas Nettes zu unternehmen. Ein wenig „Zivilisation“ wäre heute mal schön. Also geht es mal nach Sidmouth. Dort haben wir ein wenig Gelegenheit durch ein paar Geschäftchen zu schlendern und dann doch noch zum Strand zu gehen.
Sidmouth ist ungefähr doppelt so lang in das Landesinnere hinein, als es an der Küste breit ist. Trotzdem kann man nicht von einer Stadt sprechen, wenn man shoppen im Sinn hat. Es hat nur 2 kleine Sträßchen, in denen sich ein paar kleine Lädchen aneinander perlen. Und auch an der Promenade gibt es nicht, wie in typischen Küstenstädtchen, viele Restaurants oder dergleichen. Aber es ist schön dort auf der Promenade entlang zu flanieren. Auf der einen Seite die hübschen Häuser- fast jedes mit kleinem Balkon, damit man den Blick aufs Meer wohl voll und ganz genießen kann- und auf der anderen Seite der Strand und dem unsteten Meereswogen.
Wenn man zum Strand heruntergeht, krakselt man erst einmal über faustgroße Wackersteine für ca 20-30 Meter, dann kommt man auf dem Sandteil an, der bei Flut so gut wie ganz überschwemmt ist. Wir haben „Glück, denn wir können diesmal den Sandstreifen nutzen (über die Steine zu laufen macht nicht so Spaß und ich habe schon ein bißle Angst, dass Avalon sich womöglich die Pfötchen vertritt).
Also nach einem kleinem Bummelspaß geht es auf zum Strand. Und wir kosten jeden Moment davon aus. Die kleine Fellnase ist teilweise sehr verwirrt, was die anderen Hunde da so spaßig miteinander treiben, wenn sie ausgelassen aufeinander zurennen und sich gegenseitig dabei anbellen und herumtollen. Zwei Mal versucht er sich ganz unbedarft anzuschließen, aber da er sowas ja eigentlich sonst auch nicht macht, ist er jeweils ganz flux wieder an meiner Seite- mit einem Seitenbick auf das fröhlich tobende Hundeknäul. Arme, kleine, treue Seele- ist halt durch und durch ein Einzel- und Mami-KInd. Aber das nimmt ihm- wie immer- in keinster Weise die Freude herumzuflitzen und sich die Meeresbrise um die Nase wehen zu lassen und die Äuglein zusammenzukneifen wegen der weit untenstehenden Sonne.
Es hat uns beiden richtig gut getan. Und irgendwie ist mir grad danach irgendwie danach zum Tagesabschluß Pommes zu essen :-D
Also gibt es in Beer noch einen kleinen Zwischenstop. Ab morgen wird es wohl langsam wieder etwas voller im Dorf, weil zum Wochenende hin schönes Wetter angesagt ist, aber jetzt kann ich tatsächlich im Außenbereich vom „The Anchor Inn“ (https://www.greeneking.co.uk/pubs/devon/anchor-inn) einen Tisch direkt am Rand mit direktem Blick auf Beer Beach ergattern. Zu den Pommes gibt es lecker überbackenen Lachs und Salätchen und die sooo leckere Rosen-Limo.
Jetzt geht`s uns aber wirklich gut- Schlumpi durfte natürlich auch ein Knabberstängchen, als Vorspeise für sein Abendessen daheim, schnuckern. Dann mal, ab heimwärts.
Alles Liebe euch. Bis morgen.
Freitag, 06.10.:
Da ist er- unser letzte Tag hier in Beer im wunderschönen Devon, im Südwesten Englands.
Na da lassen wir es behaglich angehen. Erst einmal den Hügel hinauf, damit Schlumpi sich die Beine vertreten kann usw. Die Aussicht ist soooo schön. Die Luft ist klar und schon angenehm von den Temperaturen her, der Himmel teilweise blau und die Sicht ist so gut. Schade, dass wir nun nicht doch noch 2-3 Tage hier haben. Es sollen Rekordtemperaturen von 22 Grad in den kommenden Tagen werden.
Aber wir machen es uns heute noch einmal so richtig schön in Exmouth am Strand. Da kommen wir beide auf unsere Kosten. Erstmal eben an der Promenade Tee, Holunderblüten Limo, Pasties und einen Apple Flap Jack (wir würden Müsliriegel sagen; die sind hier super lecker, weil oft selbstgemacht) holen- als Tagesversorgung. Und dann geht es an unsere Lieblingsstelle, hinten durch, an den East Beach. Gleich richten wir uns gemütlich ein. Und schon kann es der kleine Herr kaum abwarten, dass sein rundes Etwas ungezählte Male durch die Luft fliegt, zum hinterherjagen.
Die Zeit verfliegt so schnell. Und wir machen alles, was man halt so macht an einem Strandtag: so gut wie nichts *hahaha*... es ist ein wirklich schöner Abschluss.
Auf dem Rückweg noch flux tanken, damit wir uns damit nicht morgen beschäftigen müssen, wenn wir eh lange im Auto sitzen. Ich befürchte, der Verkehr wird genauso dicht sein, wie bei der Herfahrt.
Daheim wird erstmal der kleine Geselle geduscht, damit ihm nicht das Fellchen juckt, nach all dem Sand. Danach bin ich dran. Ich packe noch zusammen und richte alles, damit ich morgen nur die zwei Koffer und das Körbchen ins Auto stellen muss. Spülen und saugen, werden auch schon erledigt. Müll haben wir heutmorgen weggebracht. Und dann lassen wir einträchtig unsere Haare trocknen, um später ins Bettchen/ Körbchen schlupfen zu können.
Schön, dass du uns ein wenig auf unserer Reise begleitest. Morgen ist dann Ortswechsel.
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